Hombre!

Ein PoetryKonzert für Menschen ab 10 Jahren


Am 13. und 14. November 2020 erlebt Timo Brunkes PoetryKonzert Hombre!, gemeinsam mit dem Stuttgarter Kammerorchester, zwei weitere Aufführungen. 

 

Hombre! besingt das Leben zweier berühmter, völlig unterschiedlicher Männerfiguren: Don Juan und Don Quichotte. 

Das Besondere daran ist: Timo Brunke erzählt die musikalisch-poetischen Szenen aus der Kindheit dieser beiden Helden des europäischen Way of Life.

So lernt das Publikum den zehnjährigen Juan bei seinen Eskapaden kennen, während er noch Vater und Mutter zu folgen hat und noch kein "Don" im Namen führt. Und auch der junge Quichotte ist noch kein erwachsener Herr in Brunkes Darbietung, sondern ein verträumter, etwas ausgegrenzter Knabe, der aber bereits plant, die Welt durch Phantasie auf den Kopf zu stellen. Die Pointe des Konzerts liegt aber darin, dass die beiden jungen, literaturgeschichtlichen Helden im Hier und Heute ihr Wesen treiben. Im Mitteleuropa des angefangenen 21. Jahrhunderts. Und dann passiert, was vorauszusehen war: die beiden werden älter, auf ihre Weise gefährlich - und begegnen sich: in ein- und demselben Musikstück! Der Ausgang der Handlung ist offen und vom Abendpublikum komplett abhängig.

 

Musik: 

Georg Philipp Telemann - Burlesque Suite de Quichotte

Heinrich Ignaz Biber - Battalia à 10

Aulis Sallinen - The nocturnal dances of Don Juan Quichotte

Stuttgarter Kammerorchester

Timo Brunke, Texte und Sprecher

 



Das Stuttgarter Kammerorchester


Foto: Reiner Pfisterer
Foto: Reiner Pfisterer

Das Stuttgarter Kammerorchester (SKO) besticht durch seinen luziden Klang, seine taghelle Dynamik und seine kollektive Virtuosität – und das seit über 70 Jahren. Alte Musik ist ein wichtiger Bestandteil des Orchesterrepertoires. Die Musiker lassen sich auf Spieltechniken vergangener Jahrhunderte ein und machen durch ihre historisch informierte Aufführungspraxis ein authentisches Klangerlebnis erfahrbar.


In den Reihen Neue S@ITEN und SKO Sternstunden bringt das Orchester seine stilistische Bandbreite und die Lust am Experimentellen zum Ausdruck.
So lassen etwa Konzerte mit dem legendären Avishai Cohen Trio, dem Jazzvirtuosen Richard Galliano oder die Fusion von Streicherklang und Flamencotanz Genregrenzen verschwimmen und erreichen damit auch Zuhörer jenseits des etablierten Konzertbetriebs.