"Ich bin SINnMUSIKER".


Dem Konzertpoeten geht es darum, einen Neuen Vers finden - in der Auseinandersetzung und im Dialog mit der Musik.

 

So lange zu schürfen in den Bildern u n t e r h a l b  der lexikalischen Ebene, bis die Bilder nahe genug herantreten, dass sich Verse bilden können: als Laut- und Rhythmusfiguren, analog zum musikalischen Gedanken. Der Utopie die Ehre geben, Sprache könne "etwas werden wie Musik". Auf dem Weg zu diesem unmöglichen Ziel gibt es viel zu entdecken. Das gesprochene Wort kann jazzen, raunen, skandieren, bis knapp unterhalb der Herzhöhe, wo allein Musik noch sagen kann, was Worte zu sprechen verweigern. Es geht darum, das Schweigen der Sprache und das Sprechen der Töne so kostbar zu machen, wie nur irgend möglich.