© Silke Schwarzhaupt, Kesselgestalten

FJUTSCHERDEUTSCH

Timo Brunkes Texte treffen auf Scott Rollers iOS-Musik

Für "Fjutscherdeutsch" entstanden 33 Texte, die in unterschiedlichen Formen der Fokussierung und Verfremdung das sinnmusikalische Potential der deutschen Gegenwartssprache ausloten.
Vokabeln wie "Enchilada", "Scharf", "Alder", "wallah" oder "Yeah!" werden als willkommene Intarsien eines neuen deutschen lyrischen Wortschatzes verwendet.
Typische Rhythmen, wie sie aus den Headphones von Passanten in der Stadtbahn dringen, werden lautpoetisch übersetzt und in Patternpoems arrangiert.
"Kiez-Phänomene" wie getagte Kaugummi-Automaten oder Imbiss-Mahlzeiten wachsen sich in Scott Rollers Soundlabor zu kleinen Spoken-Word-Epen aus.
Auf einer entlegeneren Ebene bringen Texte wie "Versuch über das Unermessliche", "Zucchini" oder "Zukunft" den kulturellen Wandel selbst zum Ausdruck.
 
"Scott Roller durchtränkte mein poetisches Sprechen mit elektronischen Sounds, Sequenzen und Tiraden. Im Austausch zwischen Wort und Musik fanden wir gemeinsam einen neuen Idiolekt, das ästhetische Idiom des Fjutscherdeutschen. Wir sehen unserer ersten Live-Aufführung mit Vorfreude entgegen."  
T.B.
 
Termin: wird noch bekanntgegeben.
Das Projekt wurde von der Landeshauptstadt Stuttgart gefördert.

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