Gehen wir ins Konzert.
Ins Sprachkonzert.
Hören wir Sprache sich entfalten.
Als Musik
Ohne Musik zu hören.
Gehen wir ins Theater.
Ins Sprachtheater.
Sehen wir Sprache sich ereignen.
Als Schauspiel
Ohne ein Schauspiel zu sehen.
Gehen wir in die Sprache.
In die gesprochene Sprache.
Spüren wir Sprache existieren
Als Sprache.
Liefern wir ihr uns aus...

Ulrike Möller (vorn) und Caroline Durina
Kommunikazumutung - Verzweit
Komposition für zwei Sprecherinnen
Programminformation:
Mit „Kommunikazumutung – Verzweit“ präsentiert Timo Brunke sein erstes sprachkompositorisches Werk: Kein Theaterstück, auch keine Musik soll es sein. Mit „Kommunikazumutung – Verzweit“ vollzieht Timo Brunke einen Sprung, vom spoken word zum Textexperiment. Den Zuhörer erwartet ein pures Spracherlebnis, gerade so, als liefere er sich einem Werk der Neuen Musik aus. Diese Komposition kommt heiter daher, ist ein erfrischendes Hör-Turnen für Leute, deren Ohren nach verbaler Abwechslung verlangen. Für Aufhorchen soll insbesondere das so genannte „Zweideutsch“ sorgen. Laut Brunke „ein unerhörter Dialekt in Zeiten des globalen Stimmengewirrs.“ „Zweideutsch“ ist sein Ansatz, poetisch mit dem aufgekommenen Sprechdurcheinander umzugehen.
Hörproben:
Pressekritiken:
Worte als Klang und Zeitkunst (PDF, 2 MB)
Timo Brunke im Portrait anlässlich der 7. Internationalen Stuttgarter Stimmtage 2008, Stuttgarter Nachrichten (01.10.2008)













